Man soll ja nicht von sich selbst auf andere rückschliessen.
Aber ich denke von anderen Menschen erstmal immer das Schlimmste.
Der schwarze Kater aus dem dunklen Nordwald sitzt auf der Mauer und sieht verwundert in die Welt.
Sonntag, 14. Februar 2016
Mittwoch, 10. Februar 2016
Nationalismus und der Vogel Strauß
Die Völker und deren regionale Vertreter werden in dieser eng
gewordenen Welt bald erkennen müssen, dass engstirniges Beharren auf
Werten wie Nation, Heimat und Rasse irrelevant geworden ist in einer
Welt, in der Vernetzung hoch gelobt und energisch vorangetrieben
wird. Und somit keine Lösung für die auflaufenden Probleme
darstellt. (Wenn man davon absieht, dass Nationalismus zwangsläufig
Mord und Krieg bedeutet, was wiederum eine Bevölkerungsverminderung
nach sich zieht, was, wenn keine anderen Ressourcen zerstört werden
(würden), zumindest einige Versorgungsprobleme lösen würde. Und
wenn Ressourcen und technische Hilfsmittel zerstört werden, wie etwa
in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg, dann gäbe es wieder Arbeit
genug für alle. - Auch das ist eine Form der Logik!)
Wer nun aber ernsthaft meint, das Dichtmachen der Grenzen auf die Dauer durchhalten zu können, der ist wahrlich kaum intelligenter als der sprichwörtliche Vogel Strauß, der seinen Kopf in den Sand steckt um die Raubkatze nicht zu sehen, oder wie das keine Kind, welches die Augen schließt und meint, damit könnte es niemand mehr entdecken. (Wobei ich aber die Intelligenz eines Kindes oder eines Straußes nicht abwerten möchte - beide erkennen sehr schnell, dass diese Taktik höchst gefährlich ist. Das Kind, weil es eben erst lernen muss, der Strauß, weil er längst ausgestorben wäre, würde er diese Taktik wirklich anwenden.)
Was auf den ersten Blick wie eine geradezu banale Binsenweisheit scheint, das wird dann doch viel zu selten beherzigt: Dass es nämlich nicht genügt Probleme zu umgehen, sondern, dass Probleme in erster Linie Lösungen hervorbringen müssen. Denn tun sie das nicht, dann wurde einerseits der existentielle Sinn des Problems nicht erfüllt und andererseits kennzeichnet sich das Wesen, dem sich das Problem stellt, als intellektuell nicht reif genug, um diese Probe zu bestehen.
Kurz gesagt – Menschen, die sich Problemen nicht stellen, werden nicht lange leben. Zumindest sollten sie nicht wiedergewählt werden!
Wer nun aber ernsthaft meint, das Dichtmachen der Grenzen auf die Dauer durchhalten zu können, der ist wahrlich kaum intelligenter als der sprichwörtliche Vogel Strauß, der seinen Kopf in den Sand steckt um die Raubkatze nicht zu sehen, oder wie das keine Kind, welches die Augen schließt und meint, damit könnte es niemand mehr entdecken. (Wobei ich aber die Intelligenz eines Kindes oder eines Straußes nicht abwerten möchte - beide erkennen sehr schnell, dass diese Taktik höchst gefährlich ist. Das Kind, weil es eben erst lernen muss, der Strauß, weil er längst ausgestorben wäre, würde er diese Taktik wirklich anwenden.)
Was auf den ersten Blick wie eine geradezu banale Binsenweisheit scheint, das wird dann doch viel zu selten beherzigt: Dass es nämlich nicht genügt Probleme zu umgehen, sondern, dass Probleme in erster Linie Lösungen hervorbringen müssen. Denn tun sie das nicht, dann wurde einerseits der existentielle Sinn des Problems nicht erfüllt und andererseits kennzeichnet sich das Wesen, dem sich das Problem stellt, als intellektuell nicht reif genug, um diese Probe zu bestehen.
Kurz gesagt – Menschen, die sich Problemen nicht stellen, werden nicht lange leben. Zumindest sollten sie nicht wiedergewählt werden!
Mittwoch, 3. Februar 2016
Bahn-Grau - Nachschlag
Von Seiten der Kunden besteht breiteste Ablehnung gegen das
konzernweit verwendete Beton-Grau.
Von Seiten des Konzerns wird jede Aktion zu humanen Gestaltung der firmeninternen Umwelt untersagt und Zuwiderhandlungen (straf-)rechtlich verfolgt.
Von Seiten der Technik ist jede neuerliche Schutzschicht der Gegenstände wünschenswert (wenn diese ganzflächig aufgetragen ist und nicht nur teileweise).
Knackpunkt – Sprayer übermalen Sicherheitshinweise.
Anwort A – lasst sie arbeiten, kontrolliert dabei und die Züge, Brücken, Bahnhöfe sind Tourismusaktraktionen und die Sicherheit ist gewährleistet.
Antwort B – „Zwischen dem Zug und dem Bahnstein ist ein Spalt!“ (2,1 cm!) „Bitte mit dem Aussteigen das Öffnen der Tür abwarten!“
- Wenn die geschriebenen Sicherheitshinweise den selben
Intelligenzgrad aufweisen wie die gesprochenen – dann kann man
getrost auf sie verzichten. Na ja, vielleicht brauchen das ein paar,
aber die arbeiten offensichtlich dort.
Von Seiten des Konzerns wird jede Aktion zu humanen Gestaltung der firmeninternen Umwelt untersagt und Zuwiderhandlungen (straf-)rechtlich verfolgt.
Von Seiten der Technik ist jede neuerliche Schutzschicht der Gegenstände wünschenswert (wenn diese ganzflächig aufgetragen ist und nicht nur teileweise).
Knackpunkt – Sprayer übermalen Sicherheitshinweise.
Anwort A – lasst sie arbeiten, kontrolliert dabei und die Züge, Brücken, Bahnhöfe sind Tourismusaktraktionen und die Sicherheit ist gewährleistet.
Antwort B – „Zwischen dem Zug und dem Bahnstein ist ein Spalt!“ (2,1 cm!) „Bitte mit dem Aussteigen das Öffnen der Tür abwarten!“
Dienstag, 2. Februar 2016
Millionenschaden bei ÖBB
Für ein Unternehmen ist es heute unumgänglich sich am Markt zu
positionieren. Am Besten mit einem unverkennbaren Auftreten und einem
durchgängigem Design, dass einen hohen Wiedererkennungswert bei den
Kunden verspricht.
Große Verkehrsbetriebe wie die ÖBB, die DB oder die SBB haben darüber hinaus ein „Fachdesign“ entwickelt, dass eine Wiederkennung der ganzen Sparte, unabhängig vom jeweiligen Träger gewährleistet.
Streckenführungen, Brücken und Trassen sind von beeindruckender Synchronität und Einheitlichkeit, dass sich dem Betrachter unweigerlich das elementare Erlebnis „der Bahn“ aufdrängt.
Es herrscht schlichte, zweckmäßige Phantasielosigkeit, gepaart mit funktionaler Ignoranz vor. Ob dahinter ein elitärer Gedanke der Abschreckung von „minderwertigen“ Menschen oder der Wunsch steckt, sich verstecken zu müssen hat sich mir allerdings bisher nicht erschlossen.
Als wieder erkennbares Farbdesign wurde das staublungenhafte Kotz-Übel-Beton-Grau gewählt. Eine signifikante Steigerung der Selbstmordraten und psychischen Erkrankungen bei Menschen, die in diesen Bereichen wohnen und arbeiten müssen ist evident.
Über längere Zeiträume hinweg mussten Soziologen wie Städteplaner rätseln, ob diese Farbgestaltung gewusst gewählt oder einfach nur zufällig entstanden ist.
Es bedurfte erst eines urbanen Aufstandes gegen die Betriebe um zu erkennen, dass die unternehmenseigenen Designer diese Verschreckung der Kunden offensichtlich weitgehend geplant hatten. Denn kaum greift die Bevölkerung zur Selbsthilfe - unter Anwendung von Farbe - holen die Unternehmensführungen zum Gegenschlag aus, erneuern die Depressionsgrundlagen und bürden die dadurch entstehenden Kosten – natürlich – den Menschen auf, die sich in diesen Bereichen aufhalten wollen oder müssen.
Vielleicht liegt es auch daran, dass den Unternehmen nicht daran gelegen ist, dass Gebäude und Gegenstände mit einer weiteren, Schmutz und Witterung abhaltenden Schicht überzogen und somit beständiger werden. Es liegt so durchaus die Vermutung nahe, dass auch in diesem Bereich ein gewisser Satz von „geplanter Obsoleszenz“ vorhanden ist. Was sonst könnte gegen eine weitere Schutzlackierung sprechen?
Große Verkehrsbetriebe wie die ÖBB, die DB oder die SBB haben darüber hinaus ein „Fachdesign“ entwickelt, dass eine Wiederkennung der ganzen Sparte, unabhängig vom jeweiligen Träger gewährleistet.
Streckenführungen, Brücken und Trassen sind von beeindruckender Synchronität und Einheitlichkeit, dass sich dem Betrachter unweigerlich das elementare Erlebnis „der Bahn“ aufdrängt.
Es herrscht schlichte, zweckmäßige Phantasielosigkeit, gepaart mit funktionaler Ignoranz vor. Ob dahinter ein elitärer Gedanke der Abschreckung von „minderwertigen“ Menschen oder der Wunsch steckt, sich verstecken zu müssen hat sich mir allerdings bisher nicht erschlossen.
Als wieder erkennbares Farbdesign wurde das staublungenhafte Kotz-Übel-Beton-Grau gewählt. Eine signifikante Steigerung der Selbstmordraten und psychischen Erkrankungen bei Menschen, die in diesen Bereichen wohnen und arbeiten müssen ist evident.
Über längere Zeiträume hinweg mussten Soziologen wie Städteplaner rätseln, ob diese Farbgestaltung gewusst gewählt oder einfach nur zufällig entstanden ist.
Es bedurfte erst eines urbanen Aufstandes gegen die Betriebe um zu erkennen, dass die unternehmenseigenen Designer diese Verschreckung der Kunden offensichtlich weitgehend geplant hatten. Denn kaum greift die Bevölkerung zur Selbsthilfe - unter Anwendung von Farbe - holen die Unternehmensführungen zum Gegenschlag aus, erneuern die Depressionsgrundlagen und bürden die dadurch entstehenden Kosten – natürlich – den Menschen auf, die sich in diesen Bereichen aufhalten wollen oder müssen.
Vielleicht liegt es auch daran, dass den Unternehmen nicht daran gelegen ist, dass Gebäude und Gegenstände mit einer weiteren, Schmutz und Witterung abhaltenden Schicht überzogen und somit beständiger werden. Es liegt so durchaus die Vermutung nahe, dass auch in diesem Bereich ein gewisser Satz von „geplanter Obsoleszenz“ vorhanden ist. Was sonst könnte gegen eine weitere Schutzlackierung sprechen?
Sonntag, 31. Januar 2016
Warum Skifahren?
Skifahren macht Angst?
Wenn man mit (dem typischen) Deutschen und den (typischen) Holländer auf einer Piste unterwegs ist, dann JA!
Aber genauer betrachtet hat das Ganze noch eine andere Qualität.
Ich behaupte, Menschen fürchten den Schnee. Ja, sie FÜRCHTEN ihn.
Warum - zuerst fiebern sie (ängstlich?) dem Zeitpunkt entgegen, wenn das erste Weiß sich auf den Bergen zeigt.
Und kaum ist es da, sind sie zu tausenden eifrig bemüht, es wieder herunter zu kratzen, zu schieben, zu schleifen und benutzen dafür eigens gefertigte Werkzeuge an den Füßen.
Sehen wir uns diese Menschen an, so gibt es zwei Gruppen denen gemeinsam ist, dass das Skifahren selbst nur Nebensache ist. Die einen wollen möglichst viel Geld heraus holen indem sie die Liftkarte möglichst oft benutze. Die anderen wollen möglichst viel (alkoholischen) Spaß und riskieren dafür schwerste Verletzungen.
Grob gesagt fährt niemand wegem dem Skifahren auf Skiurlaub!
Wenn man mit (dem typischen) Deutschen und den (typischen) Holländer auf einer Piste unterwegs ist, dann JA!
Aber genauer betrachtet hat das Ganze noch eine andere Qualität.
Ich behaupte, Menschen fürchten den Schnee. Ja, sie FÜRCHTEN ihn.
Warum - zuerst fiebern sie (ängstlich?) dem Zeitpunkt entgegen, wenn das erste Weiß sich auf den Bergen zeigt.
Und kaum ist es da, sind sie zu tausenden eifrig bemüht, es wieder herunter zu kratzen, zu schieben, zu schleifen und benutzen dafür eigens gefertigte Werkzeuge an den Füßen.
Sehen wir uns diese Menschen an, so gibt es zwei Gruppen denen gemeinsam ist, dass das Skifahren selbst nur Nebensache ist. Die einen wollen möglichst viel Geld heraus holen indem sie die Liftkarte möglichst oft benutze. Die anderen wollen möglichst viel (alkoholischen) Spaß und riskieren dafür schwerste Verletzungen.
Grob gesagt fährt niemand wegem dem Skifahren auf Skiurlaub!
Mittwoch, 13. Januar 2016
Unbeabsichtigte Weisheit
"Wir kommen nicht weiter, weil jeder macht was er will. Dabei wäre schon viel gewonnen, wen jeder einfach tun würde, was er kann."
Die unbeabsichtete Weisheit des Teamleaders ...
Mittwoch, 6. Januar 2016
Werte
Dass das Leben als strikter Individualist keine Werte kennt ist
falsch. Denn auch der "strikte Individualismus" ist ein
Wert.
So gesehen ist der gläubiste Mensch der Atheist.
Oder, auch schon mal wo gehört: Man kann nicht keine Werte haben.
Weil "ein Wert" etwas ist, dass dem einzelnen Menschen wichtig ist, an das er glaubt und für das er bereit ist Unbill und Strapazen auf sich zu nehmen.
Wenn es also keinen Menschen ohne Werte gibt, dann liegt die Schwierigkeit darin, dass die Menschen ihre Werte unterschiedlich gewichten.
Da meint einer, die Wasserversorgung eines bengalischen Dorfes sei vorrangig, ein anderer sieht da die Straßenkinder in Bukarest. Eine warte auf ihre Zalando-Bestellung, einer stellt sich 24 Stunden vor der Auslieferung für ein iPhone6 an und wieder andere reisen tagelang herum um ihrem Star nahe zu sein.
Wer hat nun die Kompetenz zu entscheiden, was wichtiger ist als anders?
Und wer hat den Einfluss seine Entscheidung auch bei den Menschen durchzusetzen?
Das alles sind Werte, doch ich sprach bei meiner "Konfrontation Individualität ver. Werte" nicht davon. Nicht von den äußeren Werten der Menschen.
Ich sprach vom Krieg, der in dem Herz eines jeden Menschen gefochten wird.
Ich muss niemand überzeugen, nur mich allein. Ob ich lieber vor dem Fernseher sitze oder mich bei der Bürgerversammlung stark mache oder für eine Prüfung büffle.
Beginnen wir einmal damit, dass jeder für sich allein und in seinem Wirkungsbereich entscheidet, was er für wichtig für sich hält. Und sich einmal überlegt, wie seine Werte sich auf die Menschheit auswirken.
Allein die Tatsache, dass ein jeder sich mit etwas aktiv auseinander setzt würde schon einen Fortschritt bedeuten.
So gesehen ist der gläubiste Mensch der Atheist.
Oder, auch schon mal wo gehört: Man kann nicht keine Werte haben.
Weil "ein Wert" etwas ist, dass dem einzelnen Menschen wichtig ist, an das er glaubt und für das er bereit ist Unbill und Strapazen auf sich zu nehmen.
Wenn es also keinen Menschen ohne Werte gibt, dann liegt die Schwierigkeit darin, dass die Menschen ihre Werte unterschiedlich gewichten.
Da meint einer, die Wasserversorgung eines bengalischen Dorfes sei vorrangig, ein anderer sieht da die Straßenkinder in Bukarest. Eine warte auf ihre Zalando-Bestellung, einer stellt sich 24 Stunden vor der Auslieferung für ein iPhone6 an und wieder andere reisen tagelang herum um ihrem Star nahe zu sein.
Wer hat nun die Kompetenz zu entscheiden, was wichtiger ist als anders?
Und wer hat den Einfluss seine Entscheidung auch bei den Menschen durchzusetzen?
Das alles sind Werte, doch ich sprach bei meiner "Konfrontation Individualität ver. Werte" nicht davon. Nicht von den äußeren Werten der Menschen.
Ich sprach vom Krieg, der in dem Herz eines jeden Menschen gefochten wird.
Ich muss niemand überzeugen, nur mich allein. Ob ich lieber vor dem Fernseher sitze oder mich bei der Bürgerversammlung stark mache oder für eine Prüfung büffle.
Beginnen wir einmal damit, dass jeder für sich allein und in seinem Wirkungsbereich entscheidet, was er für wichtig für sich hält. Und sich einmal überlegt, wie seine Werte sich auf die Menschheit auswirken.
Allein die Tatsache, dass ein jeder sich mit etwas aktiv auseinander setzt würde schon einen Fortschritt bedeuten.
Abonnieren
Posts (Atom)