Und wieder ein neues Buch von mir. Und wieder ein ganz anderer Versuch.
Hybris - Von der Konsequenz eines umgefallenen Fahrrads
Der schwarze Kater aus dem dunklen Nordwald sitzt auf der Mauer und sieht verwundert in die Welt.
Sonntag, 19. Juli 2020
Montag, 15. Juni 2020
Warum George Floyd sterben musste - eine Hypothese
Fakt
ist, dass es sich bei dem Afroamerikaner George Floyd um einen
Verdächtigen handelte, welcher zur Fahndung ausgeschrieben war.
Verdächtige Personen werden von der Polizei gesucht um einvernommen
zu werden. Damit sie Licht in eine Sache bringen und weitere Täter
ermittelt werden können.
Primäres
Ziel der Polizisten ist es somit, die verdächtige Person und deren
Informationen sicher zu stellen. Man kann auch sagen, dass die
intakte Information wichtiger ist, als die intakte Person. Einen
Verdächtigen zu verletzen um ihn zu brechen ist nicht unüblich. Ihn
zu töten bevor er befragt werden kann ist aber das aller dümmste,
was die Polizei machen kann.
Man
kann nun die Tat selbst hinterfragen.
Der
Polizist könnte nicht gewusst haben, dass die Würgestellung letal
sein kann. Eine Möglichkeit, die man getrost ausschließen kann.
Der
Polizist wusste, dass es letal war, was er tat – es war ihm aber
vollkommen egal. Eine wahrscheinliche Möglichkeit, widerspricht aber
seinem Auftrag eine vernehmungsfähige Person vorzuführen und
widerspricht der Einstellung eines Mannes, der einen guten Job machen
möchte.
Bliebe
noch die Möglichkeit, dass der Polizist sehr wohl wusste, was er tat
– und dies absichtlich tat. Um eben genau das zu verhindern, was
seine Aufgabe gewesen wäre. Denn es gibt für einen Täter kaum
etwas Beruhigenderes, als ein toter Belastungszeuge.
Dank
der ausufernden Proteste ist eine weitere Verfolgung des
Betrugsfalles, in dem George Floyd hätte befragt werden sollen, für
die nächste Zeit so gut wie unmöglich. Man kann also davon
ausgehen, dass der Tod Floyds einer oder mehreren Personen sehr
gelegen kommt. Und die Proteste, die nun ordentliche Polizeiarbeit
verhindern, ebenso.
Natürlich
beruht meine Annahme auf den Informationen, welche aus der Presse zu
entnehmen waren. Hintergründe sind so gut wie nicht zu bekommen und
daher muss alles in das Reich der Spekulation verschoben werden.
Vielleicht
noch ein Wort zu den Protesten.
„Black
Live Matters“ ist für mich die schwerste und militante Form des
Rassismus. Der Slogan muss heißen „Live Matters“!
Und
die Forderung nach neuen Strukturen bei den Ordnungshütern ist uralt
und nur insofern verständlich, als jedes System ständiger
Evaluierung bedarf. Doch die Mittel dafür werden vor den Regierenden
auch nach den Protesten nicht herausgegeben werden.
Dass
die Bürger Ordnung wollen aber keine Ordnungshüter, das ist auch
nicht neu. Jeder will lieber Rebell sein und nicht bei den
Sturmtruppen – Krieg! Nur nicht vor meiner Haustür.
Aber
das ist eine andere Geschichte.
Samstag, 7. März 2020
Tag der Frauenrechte
Der Tag der Frauenrechte!
In einer Welt, in der Menschen
(beiderlei Geschlechts) versklavt werden, ausgebeutet und willkürlich
getötet.
Gleiche Rechte für Frauen!
Während WIR auf Grund des Ortes der
Geburt darüber entscheiden, ob ein Kind leben darf oder kläglich zu
Grunde gehen muss.
Aktionstag für Frauenrechte!
Während eine kleine Gruppe von
Menschen an der Vernichtung der Lebensbasis der Spezies arbeitet ohne
Alternativen zu schaffen.
Es liegt sicherlich nur daran, dass ich
ein Mann bin, dass mir die Forderung nach den gleichen Rechten für
Frauen ziemlich egal sind.
Sonntag, 8. Dezember 2019
Mit Löwenzahn im Weltraum
Es
kommt der Zeitpunkt an dem das Kind unten anstößt. Und oben. Und
recht, und links. Wenn die Wiege zu klein wird, dann wird auch das
Kind schwerer. Und die Wiege droht unter Masse und Gewicht und Wucht
der Bewegung zu zerbrechen.
Das
ist die Grenze der Menschheit heute.
Es
wird wirklich höchste Zeit die Wiege zu verlassen.
Doch
die Menschheit hat sich den Konsum angewöhnt. Das immer Mehr und
Immer Schneller.
Darum
überlegt man auch in erster Linie, wie man zu den Sternen kommt. Wie
schnell man sein muss und wie lange man unterwegs ist.
Ich
biete einen anderen Gedankengang.
Auch
weil das Leben auf diesem Planeten immer ungemütlicher wird, sollte
man am Anfang (über-)lebensfähige Habitate schaffen. Kleine Welten,
die unter Wasser un in einem Sandsturm ebenso funktionieren wie
später im Orbit. Dabei ist es anfangs gar nicht notwendig, dass
diese Habitate autark sind.
Wenn
diese Habitate dann einmal funktionieren kann man sie aus dem Orbit –
gemächlich – zum Mond schleppen. Zum Mars oder in den
Asteroidengürtel. Und im Laufe der Zeit werden sie immer größer,
immer sicherer und immer autarker werden.
Es
ist gar nicht notwendig sich im Stil der Schwalbe auf einem
Hochgeschwindigkeitsflug nach Alpha Centauri zu begeben. Man kann die
Galaxis auch schwebend wie der Löwenzahnsamen besiedeln.
Sonntag, 1. Dezember 2019
1943 = 2043
1943
war es so weit, dass Kriegsflüchtlinge, so genannte 'Ausgebombte' in
den Randgebieten und in abgelegenen Regionen Unterkunft fanden.
Menschen waren das, die von einen Augenblick auf den anderen alles
verloren hatten. Menschen, deren Welt umgekrempelt worden war,
entwurzelte Menschen, ohne den Funken einer Ahnung, was die Zukunft
für sie bereit halten würde.
Per
Notverordnung quartierte man diese Menschen in leer stehende Häuser
ein. In leere Wohnungen, aber auch in leere Zimmer oder in einzelne
Betten, die gerade nicht benötigt wurden. Dicht an dicht drängten
sich die Menschen in den sogenannten sicheren Gebieten. Ständig in
der Angst, dass die Katastrophe ihnen folgen würde. Mit dem Raum
wurde aber auch die Nahrung knapp, Trinkwasser und medizinische
Versorgung. Die Beschränkungen durch den Krieg wurden durch die
Flüchtlingswellen der Menschen, die vor dem Krieg flohen noch
verschärft.
2043
wird es so weit sein, dass Klimaflüchtlinge, so genannte
'Ausgebootete' in den Randgebieten und in abgelegenen Regionen
Unterkunft fanden müssen. Menschen werde das sein, die von einen
Augenblick auf den anderen alles verloren haben. Menschen, deren Welt
umgekrempelt worden ist, entwurzelte Menschen, ohne den Funken einer
Ahnung, was die Zukunft für sie bereit halten wird.
Per
Notverordnung quartiert man diese Menschen in leer stehende Häuser
ein. In leere Wohnungen, aber auch in leere Zimmer oder in einzelne
Betten, die gerade nicht benötigt werden. Dicht an dicht drängen
sich die Menschen in den sogenannten sicheren Gebieten. Ständig in
der Angst, dass die Katastrophe ihnen folgen wird. Mit dem Raum wird
aber auch die Nahrung knapp, Trinkwasser und medizinische Versorgung.
Die Beschränkungen durch den Klimawandel werden durch die
Flüchtlingswellen der Menschen, die vor dem Krieg fliehen noch
verschärft.
Es
ist nicht relevant, ob dieser Wandel der Umwelt von Menschen gemacht
wurde oder eine Teil eines natürlichen Zykluses ist.
Er
ist.
Seit
wohl mehr als 20 Jahren schreibe ich in meinen Posts und meinen
Büchern darüber, dass diese Zivilisation der westlichen
Konsumkultur unter gehen wird. Und es ist auch kein gutes Gefühl
sagen zu können – 'ich hab' es euch ja gesagt'.
Aber
ich sage auch zum wiederholten Male, dass nicht die Menschheit
untergehen wird. Nur – wieder einmal – eine Zivilisation.
Es
wird also Zeit sich darauf zu besinnen, welche Möglichkeiten nun der
Homo Sapiens Sentiens hat.
Was
die nächsten Schritte im stürmischen Wind des Wandels sein sollen
und müssen.
Apropos
Wandel:
„Mein
größer Fehler ist wohl, dass ich mich immer wieder dazu hinreißen
lasse, zu glauben, es gäbe etwas von Bestand.“
Sonntag, 24. November 2019
Was ist digital an Währung?
Immer
wieder taucht in den Medien das Schreckgespenst einer digitalen
Währung auf, welche eine private Firma kontrolliert. Dabei kommt es
aber leider immer zu einer groben Begriffsverwirrung.
Eine
digitale Währung besitzen und benutzen wir bereits. Wir alle!
Denn
das was wir in unseren Taschen tragen – egal ob es sich um Euro,
Dollar oder sonst was handelt – ist real keineswegs mehr vorhanden.
Das Zettelchen ist nur der Zugriffscode für einen fiktiven,
digitalen Wert in einem globalen Tauschsystem das auf keinerlei
realen Werten mehr basiert. Ok, keinerlei ist übertrieben. Von der
20-Euro-Note sind immerhin noch etwa 2 Euro durch reale Werte wie
Wirtschaftsanlagen, Bodenschätze , Fahrzeuge und ähnlichem gedeckt.
Dieser Wert ist allerdings variabel, denn unterschiedliche Währungen
haben unterschiedliche reale Deckungen. Die restlichen 80 Prozent des
Werts sind aber völlig fiktiv und bestehen nur auf Grund von
übernommenen Vereinbarungen und Ansichten. Schulden, die gegen
Schulden an Schuldner geschuldet werden.
Der
große Unterschied zu Lyra und Co besteht einerseits in der
Chain-Technologie, welche die Rückverfolgung aller Transaktionen
ermöglicht und in der Tatsache, dass die Menge an vorhandener
Versprechen von unbekannten, privaten Konsortien kontrolliert wird
und nicht mehr nur von unbekannten, oligarchisch kontrollierten
Konsortien. Was den Mächtigen (Wirtschaftsoligarchien) die
Möglichkeiten der Kontrolle und Beeinflussung beschneidet.
Kontrollverlust
und Rückverfolgbarkeit von Geldflüssen (welche im Nanosekundentakt
um die Welt fließen) kann nicht im Sinne der tonangebenden
Strukturen sein. Andererseits bietet ein Netzwerk aus einer Vielzahl
von Währungen interessante Möglichkeiten zur Verschleierung und
Bereicherung.
Schließlich
ist der Hauptzweck der Währung die Vermehrung von (fiktiven)
Geldwerten und nicht die Entwicklung von Technologien, die
Verbesserung der Lebens- und Leistungsbedingungen, nicht die
Expansion des Einflussbereiches und nicht die Entwicklung der Welt.
Geld will nur eines: Mehr Geld.
Samstag, 10. August 2019
Du bist schlecht
„Wie
wir Ihren Unterlagen entnehmen müssen, sind die bisherigen
Verkaufszahlen Ihrer im Eigenverlag erschienenen Werke keineswegs
überzeugend. Wir müssen daher von der Prüfung Ihres neuen
Manuskriptes Abstand nehmen.“
Immerhin
eine Antwort – auch wenn die Aussage „du bist schlecht weil du
bisher nichts verkauft hast“ auf mich ein wenig skurril wirkt. Aber
Aussagen von Verlagen haben mich immer schon irritiert. Sofern ich
überhaupt Antworten bekommen habe.
Wahrscheinlich
lag der Fehler bei mir. Denn ich habe versucht mit meinem gesamten
Zyklus bei einem Verlag unter zu kommen. Das sind inzwischen 7
Bücher, die schon über BooksOnDemand erhältlich sind und noch
mindestens zwei, die dazu kommen werden.
Und
wenn ich mir so manches von damals in die Hand nehmen, dann bin auch
ich fest davon überzeugt, dass man es noch mindestens 98 Mal
überarbeiten muss.
Andererseits
möchte ich ja, dass meine Geschichten auch als e-book erhältlich
sind und, dass sie 'on Demand' gedruckt werden. Also nur dann, wenn
tatsächlich eine Bestellung vorliegt. Mich erschrecken schon die
Berge von Büchern in den Geschäften. Was in Lagern herum liegt, das
jagt mit den kalten Schauer über den Rücken.
Vielleicht
bin ich auch wirklich schlecht. Wenn mein letztes Buch gelobt wird
mit den Worten, es sei nicht ganz so schwierig zu lesen wie die
anderen, dann ist der Gedanke nicht abwegig.
Aber
ich empfinde es als notwendig, dass ich meine Geschichte erzähle.
Weil es sonst keiner tut.
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