Sonntag, 19. Juli 2015

Bäume wegen Gefährung eines Kindes verurteilt!

In einem Fall in Milford, Connecticut, wurde 2006 die Fällung von drei stattlichen Hickory-Bäumen gerichtlich angeordnet, weil auf dem Nachbargrundstück ein dreijähriges, hochgradig gegen Nüsse allergisches Kind lebte. In jedem Herbst fielen die Hickory-Früchte in Nachbars Swimmingpool – ein Risiko für den Kleinen.
PM 12/2007 – Nele Husmann
Ich kommentiere diese Meldung mal jetzt nicht. >:XX

Ich schnurre nur ein paar Fragen:
Wie oft benützt ein dreijähriges Kind im Herbst einen Swimmingpool?
Wie groß ist dieser Pool, dass es nicht möglich ist ihn zu säubern, bevor man ihn benützt?
Oder ist es in Connecticut üblich verdreckte Pools zu benützen?
Ist der Garten so groß, dass es den Eltern nicht zuzumuten ist, ihn zu säubern?
Ist der Garten so klein, dass das Kind unbedingt unter den Bäumen spielen muss?
Warum ist es dieser Familie nicht zuzumuten sich eine Wohnumgebung zu suchen, wo das Kind nicht gefährdet ist?
Und – die unvermeidliche Schwarzer-Kater-Frage:
Braucht dieser Planet wirklich einen mörderischen Balg mehr als drei altehrwürdige / altbewehrte Systemstützen?

>:-[*daschärfichmirdochgleichdiekrallenundfletschdiezähne* >:-[

Übrigens, die Antwort auf die letzte Frage ist inzwischen gegenstandslos geworden. Dieser Planet ist drauf und drann sich von dieser Plage selbst zu befreien.

Samstag, 18. Juli 2015

Flüchtige Flüchtlings Fakten


Als Flüchtlinge diese Woche in Wien bei ihrer Unterkunft ankommen steht dort bereits eine Mahnwache mit Transparenten und Schildern auf denen die Männer, Frauen und Kinder darüber informiert werden, dass sie hier sehr unerwünscht sind.

Sehen wir mal ab davon, dass die Transparente und Riesenschilder wohl teurer waren als die ganze Unterkunft – haben es erwachsene Menschen wirklich notwendig Kinder anzupöbeln?

Damit mich niemand falsch versteht – ich habe und werde keine Flüchtlinge bei mir zuhause aufnehmen! Dabei würde ich wahrscheinlich eine vierköpfige Familie unterbringen können, wenn ich mir die Unterkünfte in Wien, Hal Far und Lampedusa so ansehe. Aber ich will in meinen vier Wänden meine Ruhe und dafür zahle ich Steuer. (Nicht für die irrtümlich doppelt bestellten Dienstfahrzeuge der burgenländischen Landesregierung!)
Mir jedenfalls wird die Flüchtlingsdebatte viel zu emotional geführt.

Ich liebe Fakten!
Fakt 1 – Es gibt Flüchtlinge. Punkt. Ob wir sie wollen oder nicht, sie sind da. Ein Bundeskanzler H.C. Strache wird daran ebenso wenig ändern wie mehr Waffen auf Frontex-Schiffen. Weil
Fakt 2 – diese Leute ihr Leben nicht aus Jux und Laune aufs Spiel setzen, auch nicht weil es die „beste“ Möglichkeit ist, sondern weil es ihre „einzige“ Möglichkeit ist zu überleben. (Ausnahmen hat und wird es immer geben, ich spreche von der Regel.)
Der Tod kann eintreten durch Erschießung oder Verhungern, beidem ist die Flucht ins Ungewisse vorzuziehen. Dem wird auch kein Europäer widersprechen können. Ebenso wenig sollte man widersprechen, dass
Fakt 3 – die Gründe für die Flucht von Millionen Menschen in den westlichen Regierungen der letzten 100 Jahre zu suchen ist. Also bei uns selbst.

Ignoranz, Präpotenz und unbedachte Finanzierung schufen ISIS und Al Kaida. Gewinnmaximierung und Marktdomaninz untergräbt die Nahrungsversorgung von Milliarden und verseucht Trinkwasser.

Doch es ist nicht geholfen auf einen Schuldigen zu zeigen.
Lösungen sind gefordert. Schnelle Lösungen. Jetzt!

Ein Personenmanagement, dass in den Einzelnen - wenn schon nicht einen Gewinn für eine überalterte Gesellschaft - so doch Potential sieht, dass man nützen kann.
Nicht als Schwarzarbeiter auf Bau und Plantage.
Nicht eingesperrt in Fabrikhallen und Bordellen.

Miteinander eine Krise bewältigen, für jeden das Bestmögliche erschaffen und die Gemeinschaft der Menschen stärken, erweitern und flexibler gegenüber kommender Gefahren gestalten.
Das tun Menschen.

Sich trotzig in einen Winkel stellen und sagen: „Ich will aber nicht, dass die da kommen!“ – diese Spezies wird aussterben.
So oder so.

Frustration durch Danksagung


"American Gods" von Neil Gaiman gelesen - ja, rangiert sehr weit vorne bei meinen Top-Titeln.

Bis ich zu Seite 619 kam!

Hier beginnt die "Danksagung" - für vier Seiten - und hier begann mein Frust.
Fassen wir mal zusammen: Gefühlte 200 Personen haben sich jahrelang um die Unterbringung und Verpflegung des Autor gekümmert während dieser sich nur auf das Schreiben seines Buches konzentrieren konnte. Wenn man ihm glauben darf, dann hat seine Sekretärin sogar die Sachwaltschaft über ihn in der Zeit übernommen?!

Das heißt, der Typ musste sich um nichts anderes kümmern als zu schreiben???
NEID!!! FRUST!!!

Ich mein', ich mag das Buch - aber irgendwie ist es mir jetzt verleidet.

Mark Gold

Freitag, 17. Juli 2015

Ein Maß der menschlichen Gemeinschaften

Die Wahrheit einer menschlichen Gemeinschaft - gleich ob Religion, politische Richtung oder Wirtschaftssystem - lässt sich daraus ersehen inwieweit sie die Stärke und Gefügtheit besitzt um auch andere nebe sich erdulde zu können.
Ich weiß nicht mehr, vor wie vielen Jahren ich das geschrieben habe.
Gültigkeit hatte es wohl immer.

Aber so peinlich und aktuell wie heute mit "Fremden in Europa" umgegangen wird, so dringlich ist es uns immer wieder vor Augen zu halten, dass unsere Handlungen auch etwas über uns aussagen.

Mark Gold

Dienstag, 14. Juli 2015

Übersiedlung

Ja, ich bin neu hier.

Weil ich "zuhause" raus geworfen wurde.
"Zuhause", das war Blog.de.
oder besser.

Nervworld

Aber lässt sein ein alter Waldkater davon unterkriegen?