Donnerstag, 21. April 2016

INTEL 2016 oder Alles Dreht Sich

Der Bericht in den Medien, dass INTEL im Jahr 2016 um die 12.000 Stellen abbauen wird oder will hat den alten Kater ein wenig nachdenklich gemacht.

Und sein Unverständnis hervor gerufen. Aus rein wirtschaftlichen Erwägungen.

Wenn ein Unternehmen Stellen abbaut, dann verringert sich dadurch das Einkommen der potentiellen Kunden. Diese Kunden sind dann gezwungen gewissen Produkte weniger zu kaufen oder können sie sich gar nicht mehr leisten. Dadurch geht der Umsatz herunter und das Unternehmen ist gezwungen billiger zu produzieren. Um billiger produzieren zu können werden Stellen abgebaut. – Endpunkt dieses Kreislaufes wäre die Situation, dass die Kunden über kein Einkommen mehr verfügen und die Produkte verschenkt werden müssen um sie überhaupt los zu bekommen. (Was nicht eintreten wird, da langfristig ein Produkt nicht weniger kosten kann als sein Materialwert.)

Warum ist noch kein Unternehmen auf die Idee gekommen, mehr Leute einzustellen und dafür mit den Preisen nach oben zu gehen. Weil durch die Einstellungen sich mehr Leute mehr leisten können. Wenn die teureren Produkte dann nachgefragt werden, können mehr Leute eingestellt werden. Weil die Kunden dann mehr Einkommen zur Verfügung haben, können die Produkte teurer werden. – Endpunkt dieses Kreislaufes wäre Vollbeschäftigung und ab diesem Zeitpunkt Stagnation der Produktpreise auf hohem Niveau.

Ja, Kreislauf zwei wird nie funktionieren.

Weil die Kunden immer weniger ausgeben wollen auch wenn sie mehr verdienen. Weil sie lieber das billigere Produkt vom Konkurrenten kaufen als das teurere aus der eigenen Produktion.

Damit schließt sich für den alten Kater auch wieder der Kreis. Und er sieht, was er immer sieht, wenn er auf die Menschen schaut – Gier, Neid, Unüberlegtheit

Montag, 18. April 2016

Österreich-Wahl und Wiener Ansichten

Österreich wählt den Repräsentanten des Staates - und zur Wahl stellen sich  ... nun, "Gestalten aus der Vergangenheit?" - "Kaschperl?" - "Altersenile?"  ... mir fällt ganz ehrlich kein All-Um-Fassender Begriff für diese Beileidung der österreichischen Demokratie (oder was die Korruption davon übrig gelassen hat) ein.

Also kann auf meinem Wahlzettel nur eines stehten:
"Rudolf I. mir Kanzler Seyffenstein"

Wer diese perfekten Vertreter Österreichs nicht kenn, der suche auf YouTube "Wir sind Kaiser".


Dafür gibt es ganz neue - und nicht ganz legale - Ansichten von Wien im Netz

Die 78er - Magistratsabeteilung für Stadterkundung 

Gratulation, meine Herren. (Herren?)

Sonntag, 10. April 2016

Umkehrschluss

Wenn Politiker die Bürger für so unmündig halten, dass sie mittels Verboten und Gesetzen erzogen werden müssen, dann hätten sie auch ihre eigene Wahl nicht annehmen dürfen.

Sollte man meinen.

Samstag, 2. April 2016

In eigener Sache = Werbung !

Eigentlich müsste ich mich ja entschuldigen!
Weil ich all die enttäuschen muß, die "Neues" von mir erwartet haben.

Erstmals gibt's aber "nur"  "Fata Morgana" - in der 2. Auflage.
ISBN-13: 978-3848269471

Und wer die nicht will, der Buchladen (sicher) und die Bibliothek (vielleicht) haben es auch!
Für die (wenigen) die das Buch kennen - es ist nichts geändert, nur die Fehler sind ausgemärzt (zumindest zum größten Teil :oops: ).
Und wer noch mehr wissen will, der kann mich ja auch unter meiner Homepage besuchten.
Danke!


Sonntag, 20. März 2016

Under The Dome

Es hat schon etwas Erschreckendes, wenn man ein Buch schreibt und dann Jahre später dahinter kommt, dass ein anderer die gleiche Geschichte verarbeitet hat!
Also sieht man einmal nach, wer früher dran war.
Caesars Zeit habe ich 2012 heraus gebracht. Stephen Kings „Die Arena“ ist bereits 2011 erschienen. Auf Deutsch. Also kann ich davon ausgehen, dass das englische Original sehr viel früher erstmals aufgelegt wurde. Zumal Mr. King wohl kaum mit den gleich Problemen wie ich kämpft, wenn er einen Verlag für ein neues Manuskript finden will ...
Jetzt liegt es natürlich nahe zu sagen, ich hätte ja eh nur abgekupfert. Vielleicht würde es manche Leute interessieren, dass ich über 10 Jahre an dem Buch gearbeitet habe, glaube ich aber nicht. Viel interessanter ist – handelt es sich überhaupt um die selbe, ist es überhaupt die (eine) gleiche Geschichte?

Ich habe in Caesars Zeit – Protokoll vermeidbarer Ereignisse versucht die Sicht und die Beweggründe der Erbauer der Kuppel zu beschreiben. Und ihre Bedenken. Ich habe versucht zu erklären, wie das technisch vor sich geht. Und ich habe versucht die Auswirkungen innen und außen möglichst ohne Emotion zu beschreiben. Abgesehen davon ist dieses Buch ein Puzzelstein zu der Reihe aus Geschichten um Alexander Heymann.
Stephen King ist Meister des Horrors (unbestritten!) und das ist wiederum eine Gattung mit der nicht ganz kann. (Mir ist die Normalität der Menschen Horror genug!) Darum bin ich mir absolut sicher, dass ich sein Buch nie gelesen habe, was ich nun aber nachholen werde (müssen). Aber schon auf Grund der Beschreibungen kann ich sagen, dass es sich um eine ziemlich andere Geschichte handelt. King wird in „Under the Dome“ sich auf die Menschen und ihre Panik konzentrieren und dabei, wie immer, das Gesamtbild außen vor lassen.
Soll mir recht sein. Mit King verglichen zu werden war sowieso nie mein Ziel.

Mit wem möchte ich eigentlich verglichen werden?
Jetzt, wo ich das schreibe kommen mir Zweifel. Lange Zeit waren da Hemingway und SaintExupery, aber dessen bin ich mir heute keineswegs mehr sicher. Vielleicht wäre es mir am Liebsten, wenn jemand mal auf die Idee käme zu behaupten, ich könne mit niemandem verglichen werden.
Ja, das würde meinem Ego gefallen!

Donnerstag, 10. März 2016

Dekadenz !

Dieser Begriff geht so leicht über die Lippen, er hindert den Redefluss (und den der Gedanken) kein bisschen, ist schnell bei der Hand und jeder versteht, was gemeint ist.
8|
Oder - doch nicht?
Wenn man auch nur ein wenig nachsetzt, dann ergibt sich zum Begriff „Dekadenz“ ein sehr breites Gebiet.
Frage – Was ist für SIE dekadent?
:!:
-- nicht weiterlesen / kurz überlegen ---
B)
Nachtigallenzugen in Honig?
Mehr als 4 Ehefrauen?
Als wegen Unfähigkeit geschasster Bankmanager die Abfertigung in Mio.-Höhe einzuklagen?
Eine Flasche Wein um 22.000 Euro?
Beim Brunch-Buffet sich noch und noch zu holen obwohl man mehr als satt ist?
Mit Trinkwasser das Auto zu waschen?
Jeden Tag duschen?
In ein Land auf Urlaub zu fliegen in dem eine 12köpfige Familie allein um den Preis meine Flugtickets ein Jahr lang essen könnte? (Thailand)
Wollte man das nun ausdiskutieren wäre dem Streitgespräche Tür und Tor geöffnet. Sehr weit sogar!

(Wobei, ist Diskussion nicht auch schon Dekadenz in einer Welt des allgemeinen Waffenbesitzes und der computergesteuerten, undurchsichtigen Wahlauszählung?)
>:XX
Jeder von euch Menschen geht von seinem Standpunkte aus und darum ist für jeden „Dekadenz“ etwas anderes. Wo sich die Standpunkte vieler gleichen (z.B. Europäer), dort gleich sich auch die Ansichten über Dekadenz (z.B. mehr als 4 Ehefrauen). In einem afrikanischen Krahl mit 20% männlicher Bevölkerung wird das anderes aussehen.
Zumeist ist das was andere als Dekadenz sehen bei den einen nichts als Gewohnheit. Ein römischer Senator hat nichts dabei gefunden, dass ihm bei der Heimkehr ein Sklave die Fuße wusch und eine Sklavin ihm Erfrischungen reichte. Oder ihn anders Entspannung vom rüden Alltag verschaffte. Ihn dafür anzuklagen hätte bei ihm wohl ebensolches Erstaunen hervor gerufen, wie beim römischen Medienzaren S.B. eine Anklage wegen Prostitution von Minderjährigen und Steuerhinterziehung. („Ich bin der Staat, wie kann ich mich selbst hintergehen?“)
Ist Dekadenz „für alle“ vielleicht gar schon dann gegeben, wenn man seine Gewohnheiten lebt ohne zur reflektieren, wie das auf jene wirken mag, denen es nicht so (gut) geht?

Denken wir ganz kurz einmal darüber nach, was wirklich notwendig ist und was vielleicht schon ein wenig dekadent.

Nur ganz kurz.

Samstag, 5. März 2016

Wir sind Zaman - Je suis Zaman - Ben Zaman

Der Angriff auf die Pressefreiheit in der Türkei kommt weder unerwartet noch würde er aus dem Rahmen fallen. Es ist „nur“ der nächste Schritt eines offensichtliche fanatischen Egomanen im Bestreben um die absolute Macht.
Man kann es auch Terrorismus nennen.
Ein Anschlag auf die Pressefreiheit, wie man es nur mit dem Parieser Attentat gegen Charlie Hebdo vergleichen kann.
Staats-Terrorismus gegen die eigene Bevölkerung. Gegen die Errungenschaften von Atatürk und gegen den gesunden Menschenverstand.
Herr Erdogan hat Angst davor gestürzt zu werden?
Vielleicht sollte er dann nicht alles dafür tun, dass ein Sturz notwendig und unvermeidlich wird. Zum Beispiel sich darauf besinnen, dass er seinen Posten einem (allerdings gekauften) Wahlsieg verdankt und nicht ein von höheren Mächten beauftragter Pasha ist.