Sonntag, 15. Mai 2016

Null Punkte

Der „Eurovision Song Contest“ wird von mir nur 'im Nachhinein' zur Kenntnis genommen.
Soll heißen, dass ich mir die Songs und die Entscheidungen ansehe und versuche daraus Entwicklungen heraus zu lesen.

Seit Mitte der 90iger Jahre wird es immer offensichtlicher – und hat 2016 wieder mal einen Höhepunkt erreicht.
Nicht, dass die anderen Songs so viel besser gewesen wären, aber es ist unbestreitbar offensichtlich, dass der Sieg des ukrainischen Beitrages weder der Melodie noch der Sängerin geschuldet ist. (Ok, die Lichtgestaltung war toll!)
Soll ein Song das Gefühl Europas des jeweiligen Jahres wiedergeben – und so verstehe ich den Contest – dann war die Ukraine eine glatte Themenverfehlung.
Somit muss ich für die Werter 'Null Punkte' vergeben. Weil sie ihre Arbeit nicht richtig gemacht bzw. ihren Job falsch verstanden haben. 
 
Damit hat der ESC auch weiterhin mit dem Musikgeschäft nichts bis wenig zu tun und schafft Eintagsfliegen – oder weiß noch jemand wer 2015 oder 2013 gewonnen hat?

Falls es wirklich jemanden interessiert: Die am besten passenden Songs waren für mich die Beiträge aus Dänemark, England, Belgien und Spanien (von Nord nach Süd). Griechenland war auch ganz gut. … - … auch wenn das alles nicht meine Musik ist, so ist es doch immer interessant.

Sonntag, 1. Mai 2016

Pornographie als Schutz

Eine liebe Kollegin hat Probleme mit ihrem Laptop. Also bringt sie ihn mit und wir sehen ihn uns an. Der Internetexplorer produziert Unmengen von Werbung, verschiebt Seiten, ist unberechenbar.
Dafür gibt’s Ad-Blocker.
Irgendwie kommen wir auch in die Favoritenliste und dort prangt ganz dick ein Ordner „PORNO“......
Lachend erklärt sie uns, die wir schnell darüber hinweg gehen wollen, dass in dem Ordner Gratisseiten für Pornos, wie Männer sie ansehen, sind.
Jetzt ist die liebe Kollegin eindeutig hetero, keineswegs zu alt um über den Dingen zu stehen und wohl „sehr normal“.
Verwirrung macht sich breit. Und ihre Erklärung erklärt zwar, lässt (für mich) aber Fragen offen.

Wann immer sie länger surft oder etwas Bestimmtes sucht, dann macht sie nebenbei auch eine von den Seiten auf (oder mehrere), damit jemand, der ihr Internetverhalten studiert mit viel an Daten zugekleistert wird, die nicht ihrem Profil entsprechen.
So neu ist die Idee nicht. Ich erinnere mich an Zeiten, vor vielen Jahren, als klar wurde, dass alle Verbindungen und Mails über die Router der NSA in Bayern und Island gehen. Natürlich dachte von unseren Politikern damals niemand daran, dass das mehr als nur ein Freundschaftsdienst der US-Regierung sein könnte. Sind die doch immer nur uneigennützig. (?)
Damals haben wir alle unsere Mails mit einem Konvult von Schlüsselworten beendet. Um so viel Masse zu erzeugen, dass die lieben Ami-Spürnasen zwar sammeln aber nie auswerten können.
In diesem Sinne
Bombe-Präsident-AlKaida-NSA-Anschlag-Assault-Werhaft-Kontakt-Langley-Target-atomic-Cigarette
P.S. Ach ja, und sollten sich zufällig Internetspuren auf Pornoseiten von mir finden – das war alles nur zum Schutz gegen die Bespitzelung ...

Donnerstag, 21. April 2016

INTEL 2016 oder Alles Dreht Sich

Der Bericht in den Medien, dass INTEL im Jahr 2016 um die 12.000 Stellen abbauen wird oder will hat den alten Kater ein wenig nachdenklich gemacht.

Und sein Unverständnis hervor gerufen. Aus rein wirtschaftlichen Erwägungen.

Wenn ein Unternehmen Stellen abbaut, dann verringert sich dadurch das Einkommen der potentiellen Kunden. Diese Kunden sind dann gezwungen gewissen Produkte weniger zu kaufen oder können sie sich gar nicht mehr leisten. Dadurch geht der Umsatz herunter und das Unternehmen ist gezwungen billiger zu produzieren. Um billiger produzieren zu können werden Stellen abgebaut. – Endpunkt dieses Kreislaufes wäre die Situation, dass die Kunden über kein Einkommen mehr verfügen und die Produkte verschenkt werden müssen um sie überhaupt los zu bekommen. (Was nicht eintreten wird, da langfristig ein Produkt nicht weniger kosten kann als sein Materialwert.)

Warum ist noch kein Unternehmen auf die Idee gekommen, mehr Leute einzustellen und dafür mit den Preisen nach oben zu gehen. Weil durch die Einstellungen sich mehr Leute mehr leisten können. Wenn die teureren Produkte dann nachgefragt werden, können mehr Leute eingestellt werden. Weil die Kunden dann mehr Einkommen zur Verfügung haben, können die Produkte teurer werden. – Endpunkt dieses Kreislaufes wäre Vollbeschäftigung und ab diesem Zeitpunkt Stagnation der Produktpreise auf hohem Niveau.

Ja, Kreislauf zwei wird nie funktionieren.

Weil die Kunden immer weniger ausgeben wollen auch wenn sie mehr verdienen. Weil sie lieber das billigere Produkt vom Konkurrenten kaufen als das teurere aus der eigenen Produktion.

Damit schließt sich für den alten Kater auch wieder der Kreis. Und er sieht, was er immer sieht, wenn er auf die Menschen schaut – Gier, Neid, Unüberlegtheit

Montag, 18. April 2016

Österreich-Wahl und Wiener Ansichten

Österreich wählt den Repräsentanten des Staates - und zur Wahl stellen sich  ... nun, "Gestalten aus der Vergangenheit?" - "Kaschperl?" - "Altersenile?"  ... mir fällt ganz ehrlich kein All-Um-Fassender Begriff für diese Beileidung der österreichischen Demokratie (oder was die Korruption davon übrig gelassen hat) ein.

Also kann auf meinem Wahlzettel nur eines stehten:
"Rudolf I. mir Kanzler Seyffenstein"

Wer diese perfekten Vertreter Österreichs nicht kenn, der suche auf YouTube "Wir sind Kaiser".


Dafür gibt es ganz neue - und nicht ganz legale - Ansichten von Wien im Netz

Die 78er - Magistratsabeteilung für Stadterkundung 

Gratulation, meine Herren. (Herren?)

Sonntag, 10. April 2016

Umkehrschluss

Wenn Politiker die Bürger für so unmündig halten, dass sie mittels Verboten und Gesetzen erzogen werden müssen, dann hätten sie auch ihre eigene Wahl nicht annehmen dürfen.

Sollte man meinen.

Samstag, 2. April 2016

In eigener Sache = Werbung !

Eigentlich müsste ich mich ja entschuldigen!
Weil ich all die enttäuschen muß, die "Neues" von mir erwartet haben.

Erstmals gibt's aber "nur"  "Fata Morgana" - in der 2. Auflage.
ISBN-13: 978-3848269471

Und wer die nicht will, der Buchladen (sicher) und die Bibliothek (vielleicht) haben es auch!
Für die (wenigen) die das Buch kennen - es ist nichts geändert, nur die Fehler sind ausgemärzt (zumindest zum größten Teil :oops: ).
Und wer noch mehr wissen will, der kann mich ja auch unter meiner Homepage besuchten.
Danke!


Sonntag, 20. März 2016

Under The Dome

Es hat schon etwas Erschreckendes, wenn man ein Buch schreibt und dann Jahre später dahinter kommt, dass ein anderer die gleiche Geschichte verarbeitet hat!
Also sieht man einmal nach, wer früher dran war.
Caesars Zeit habe ich 2012 heraus gebracht. Stephen Kings „Die Arena“ ist bereits 2011 erschienen. Auf Deutsch. Also kann ich davon ausgehen, dass das englische Original sehr viel früher erstmals aufgelegt wurde. Zumal Mr. King wohl kaum mit den gleich Problemen wie ich kämpft, wenn er einen Verlag für ein neues Manuskript finden will ...
Jetzt liegt es natürlich nahe zu sagen, ich hätte ja eh nur abgekupfert. Vielleicht würde es manche Leute interessieren, dass ich über 10 Jahre an dem Buch gearbeitet habe, glaube ich aber nicht. Viel interessanter ist – handelt es sich überhaupt um die selbe, ist es überhaupt die (eine) gleiche Geschichte?

Ich habe in Caesars Zeit – Protokoll vermeidbarer Ereignisse versucht die Sicht und die Beweggründe der Erbauer der Kuppel zu beschreiben. Und ihre Bedenken. Ich habe versucht zu erklären, wie das technisch vor sich geht. Und ich habe versucht die Auswirkungen innen und außen möglichst ohne Emotion zu beschreiben. Abgesehen davon ist dieses Buch ein Puzzelstein zu der Reihe aus Geschichten um Alexander Heymann.
Stephen King ist Meister des Horrors (unbestritten!) und das ist wiederum eine Gattung mit der nicht ganz kann. (Mir ist die Normalität der Menschen Horror genug!) Darum bin ich mir absolut sicher, dass ich sein Buch nie gelesen habe, was ich nun aber nachholen werde (müssen). Aber schon auf Grund der Beschreibungen kann ich sagen, dass es sich um eine ziemlich andere Geschichte handelt. King wird in „Under the Dome“ sich auf die Menschen und ihre Panik konzentrieren und dabei, wie immer, das Gesamtbild außen vor lassen.
Soll mir recht sein. Mit King verglichen zu werden war sowieso nie mein Ziel.

Mit wem möchte ich eigentlich verglichen werden?
Jetzt, wo ich das schreibe kommen mir Zweifel. Lange Zeit waren da Hemingway und SaintExupery, aber dessen bin ich mir heute keineswegs mehr sicher. Vielleicht wäre es mir am Liebsten, wenn jemand mal auf die Idee käme zu behaupten, ich könne mit niemandem verglichen werden.
Ja, das würde meinem Ego gefallen!